Schwerpunkte

 

SELBSTÄNDIGKEITS- & SOZIALERZIEHUNG

Dazu gehören im Rahmen des tägliche Ablaufs: Die Übungen des täglichen Lebens wie Umgang miteinander, Tischsitten, Begrüßungen, An- und Ausziehen. Das Aneignen von hauswirtschaftlichen Tätigkeiten wie Spülen, Aufräumen, Tisch decken und andere Tätigkeiten, die situationsabhängig erlernt werden können. Für die Kleinsten (U3-Kinder) erreichen wir dies durch individuelle (d.h. auf den jeweiligen Entwicklungsstand zugeschnittene) Aktionen und Projekte zur Eingliederung in den Gruppenalltag und gezielt gesetzte Lernreize und neue Erfahrungs- und Erkundungsmöglichkeiten, die wir in der KiTa bieten können.

 

VORBEREITUNG AUF DIE SCHULE

Stärkung des Selbstwertgefühls, beobachtendes Lernen, Konfliktbewältigung, Persönlichkeitsentwicklung, Projektarbeit

 

BEWEGUNGSERZIEHUNG & PSYCHOMOTORIK

Die Einschränkungen der Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten infolge einer immer stärker expandierenden Technisierung und Motorisierung sowie der Verlust an unmittelbaren körperlich-sinnlichen Erfahrungen hat ohne Zweifel entscheidenden Anteil an bei Kindern in den letzten Jahren gehäuft auftretenden Haltungs- und Bewegungsauffälligkeiten sowie Störungen in der Wahrnehmungsverarbeitung und verschiedenen Verhaltensauffälligkeiten. Wir bieten den Kindern die Möglichkeit, sich frei im Kindergarten zu bewegen. Das große Außengelände, der Flur als Bewegungsraum und der wöchentliche Turntag sollen den Kindern die Lust und die Freude an der Bewegung und Bewegungsspielen vermitteln. Die Bewegungsangebote werden so abgestimmt, dass alle sie erfolgreich wahrnehmen und sich wohl fühlen können.

 

STILLE & ENTSPANNUNG

In der heutigen Zeit der Reizüberflutung, mangelnder Bewegungsmöglichkeiten und innerer Anspannung versuchen wir, mit Hilfe von Entspannungsgeschichten, Fantasiereisen, Massagen, Kinder-Yoga und Ruheübungen Ausgleich und Ruhepunkte in den Kindergartenalltag zu bringen, um das seelische Gleichgewicht der Kinder zu fördern und wieder neue Kraft zu schöpfen.

 

SINNESWAHRNEHMUNG

Die Förderung aller Sinne ist wichtig, um die Umwelt immer wieder neu zu entdecken und sensibel für sie zu werden. Wir sollten immer daran denken: Die Kinder können mehr als nur hören und sehen. Sie können Menschen fühlen. Neues ertasten, Dinge schmecken, die Natur riechen und am Sinn der Sinne, d.h. am wahren Leben teilhaben.

 

KINDER PROFITIEREN VON IHREN ERFAHRUNGEN

Sie üben Handgriffe ein. Sie verarbeiten Erlebnisse. Sie sammeln Kräfte und erholen sich dabei. Sie leben ihre Fantasie und schöpferische Fähigkeit aus und lernen, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Sie lernen, ihre Persönlichkeit zu entfalten. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es für die Kinder wichtig, dass sie regelmäßig den Kindergarten besuchen. Dadurch wird gewährleistet, dass sie an den Gruppenprozessen und Aktivitäten beteiligt sind und so ein hohes Maß an Verlässlichkeit und Sicherheit erfahren.

 

VERTRAUEN & VERANTWORTUNG

Wir möchten den Kindern ein Umfeld schaffen, in dem sie sich frei und spielerisch entwickeln können. Dazu benötigen wir das Vertrauen der Eltern in unsere Arbeit. Dieses Vertrauen wird von unserer Seite durch Elternabende, Veranstaltungen oder Aktionen aufgebaut und sollte von Seiten der Eltern durch aktive Mithilfe und rege Beteiligung unterstützt werden. Jede Mitarbeiterin des Teams übernimmt die Verantwortung dafür, jedes Kind ganzheitlich zu fördern, auf seine Fähigkeiten und Neigungen gezielt einzugehen und Defiziten und Schwächen entgegenzuwirken.

 

SPRACHLICH-KOMMUNIKATIVE KOMPETENZ

Je mehr sich unsere Gesellschaft zur Dienstleistungs- und Kommunikationsgesellschaft wandelt, desto mehr sind sprachlich-kommunikative Kompetenz Grundvoraussetzung für individuelles Glück und funktionierende Gemeinschaften trotz zunehmender gesellschaftlicher Komplexität und daraus resultierender lebensweltlichen Differenzierung. Entsprechend ist die gezielte und altersgerechte Förderung der sprachlichen und kommunikativen Kompetenzen der uns anvertrauten Kinder allgegenwärtig in unserer pädagogischen Arbeit. Kinder, die gemäß Ermittlung nach dem Delfin-4-Programm einer intensiveren Sprachförderung bedürfen, werden zudem 1 - 2 mal pro Woche innerhalb der Einrichtung von einer dazu ausgebildeten pädagogisch Fachkraft gesondert gefördert.